Ressorts.
Acht Felder, in denen wir kontinuierlich publizieren — von Altkarten bis zu Karten als Software.
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Altkarten
Karten aus den Jahrhunderten vor der modernen Vermessung — Mercators Weltkarte 1569, die Reiß-Tafeln Blaeus, deutsche Landeskarten Homann und Seutter, ostfriesische Spezialwerke. Wir untersuchen Cartouchen als Kunstform, dokumentieren Verlagsgeschichten der Plattenwerke und zeigen, was Originale enthüllen, das jede moderne Reproduktion in der Bildgüte verliert. Karten als Quellengattung, nicht als Dekoration.
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Topografie
Das Ressort der Höhenmodelle. Wir verfolgen die DGM-Updates der deutschen Landesvermessungsämter (DGM1, DGM5, DGM25), erklären Lasercan-Befliegungen und Bezugssysteme (ETRS89, DHHN2016), und zeigen an konkreten Beispielen — Harz, Allgäu, Lüneburger Heide — was sich aus dem 1-Meter-Raster lesen lässt. Höhenlinien als Sprache.
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Seekarten
Karten für die Schifffahrt — vom BSH-Standardwerk bis zur britischen Admiralty Chart. Wir behandeln Tiefenangaben in Meter und Faden, Tonnenstrich-Konventionen, Leuchtfeuer-Notation und die Symbol-Sprache nach IHO-Standard. Schwerpunkt Nordseeküste, Wattenmeer, Ostsee — mit Abstechern in atlantische und mediterrane Reviere. Karten, mit denen man Schiffe sicher führt.
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Stadtatlanten
Wie eine Stadt sich in der Karte zeigt — und wie die Karte die Stadt bauen lässt. Wir behandeln historische Stadtpläne (Falk, Pharus, ADAC), die typografische Sprache moderner Stadtatlanten, Verkehrsliniennetze als kartographische Disziplin (Beck-London-Linie und ihre deutschen Erben) und die Quartiers-Karte als politisches Dokument. Stadt-Karten als Werkzeug der Orientierung und der Selbstbeschreibung.
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Instrumente
Vom Bussolen-Kompass bis zum RTK-GPS — die Geräte der Vermessung. Wir behandeln klassische Instrumente (Theodolit, Tachymeter, Sextant, Magnet-Kompass), digitale Geräte (RTK, GNSS, Total Station, LiDAR-Scanner) und ihre Praxis in der Hand des Vermessers. Auch: was die Astronavigation 2026 wieder einübt, warum der Magnet-Kompass an Bord nie verschwand und wie ein Theodolit nach 150 Jahren noch zentriert.
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Expeditionen
Karten entstehen, indem jemand das Gelände betritt. Wir lesen Berichte deutscher Vermessungs-Expeditionen — von Alexander von Humboldts südamerikanischen Routen bis zur Antarktis-Forschung der DDR — und porträtieren Vermesser, deren Arbeit ganze Regionen erst kartographisch erschloss. Reisetagebücher, Geländenotizen, Berichte aus dem Vermessungs-Lager. Wer Karten macht, fängt im Gelände an.
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Kartografie heute
Karten 2026 entstehen in QGIS, mit Sentinel-2-Daten, OSM-Tiles und tile.openstreetmap.de. Wir dokumentieren Workflows für eigene topographische Karten ohne Cloud-Bindung, vergleichen freie und kommerzielle Datenquellen (OSM, BKG, Esri), zeigen Symbolisierungs-Beispiele in QGIS-Print-Layouts und besprechen die Politik freier Geodaten — INSPIRE, Open-Data-Gesetze, BKG-Lizenzen. Karten als Software-Produkt.
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Kartenleser
Wie man eine Karte liest — das Grundlagen-Ressort. Maßstab und seine Verzerrungen. Legenden und ihre Konventionen. Bezugssysteme (WGS84, ETRS89, Bessel) und warum sie sich um Meter unterscheiden. Karten-Projektionen (Mercator, Lambert, UTM) und ihre jeweiligen Stärken. Wir behandeln das Handwerk des Kartenlesens an konkreten Beispielen — Topographische Karte 1:25.000, Seekarte 1:75.000, Stadtplan 1:15.000 — und zeigen, wie man fehlende Information aus der Karte extrapolieren kann.
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